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Praxisführung für Zahnärzte braucht professionelle Beratung

Praxisführung ist nicht mehr das, was es mal war. Früher machte der Zahnarzt eine Praxis auf, stellte Personal ein und hoffte auf genügend Patienten. Administratives wurde ganz nebenbei erledigt oder am freien Mittwochnachmittag. Von Praxisführung war da nie die Rede. Wenn man nett war und als Zahnarzt einen guten Ruf genoss, funktionierte auch die Sache mit dem Empfehlungsmanagement. Irgendwie gab’s immer genügend zu tun.

Praxisführung lernt man nicht

Dann nahm die Administration zu, die Personalfluktuation ebenfalls. Praxisführung, die in einschlägiger Literatur für Zahnärzte Praxismanagement hieß, sollte dazu dienen, alles unter Kontrolle zu behalten: Die Abrechnung, die Mitarbeiter, die Patienten und die eigentliche Arbeit, die Behandlung. Nur lernte man das als Zahnarzt nicht. Weder im Studium noch anderswo. Entweder man konnte es oder eben nicht. Eine Situation, die sich an manch einem der Zahnärzte später bitter rächte.

Denn in den neunziger Jahren gewann Praxisführung an Bedeutung. Veränderungen in der Gesundheitspolitik lehrten das Fürchten. Scheinzahlen wurden penibel beäugt, BWA’s verglichen, Kosten geschrumpft. Und noch immer wollten sich viele nicht mit der Tatsache arrangieren, dass es nicht mehr reichte, Praxisinhaber zu sein, sondern dass man eine Praxis führen musste wie ein kleines Unternehmen.

Vom Irgendwie zur Strategie

Seitdem sind weitere Jahre ins Land gegangen. Von der Notwendigkeit der Praxisführung bleiben Zahnärzte nicht mehr verschont. Umsatzrisiken häufen sich: Patienten wechseln ihren Zahnarzt wie die Vorliebe für ein bestimmtes Essen, die Gelder für Kassenleistungen schwinden und decken schon lange nicht mehr die laufenden Kosten. Zuzahler und privat Versicherte haben deutlich nach oben geschraubte Ansprüche an Praxisambiente und Service. Und die Helferinnen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Das bekommt man als Zahnarzt spätestens dann zu spüren, wenn man auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist.

Praxisführung lässt sich jetzt lernen. Zwar nach wie vor nicht im Studium, wohl aber bei diversen Seminaranbietern, aus Büchern und interaktiv. So schleppen Zahnärzte das Thema Praxisführung wie Ballast mit sich herum, eher voll Frust statt Lust. Wer nach der Konsolidierungsphase der Praxis auf mehr Freizeit hoffte, sieht sich mit dem ganzen Gegenteil konfrontiert. Wohl dem, der ein Praxismanagement sein eigen nennt!

Praxismanagement ist Führungsarbeit

Dieser Aufgabenbereich mausert sich zur Schlüsselrolle in der Praxis. Obwohl es auch für Praxismanagerinnen kaum genügend Ausbildung gibt. Doch immerhin erledigen sie einen Gutteil der Administration. Innerhalb der Praxis birgt die Stelle wohl das am häufigsten verkannte Entwicklungspotential. Aber lieber übt sich der Zahnarzt selbst weiter im Spagat zwischen Behandlungs- und Büroarbeitszeiten. Dabei hat Unternehmer sein was mit unternehmen zu tun hat. Und sei es nur gegen den eigenen Frust.

Steht die Praxisführung der Zahnärzte also auf verlorenem Posten? … Mitnichten! Nur ist Praxisführung nichts, was man mal eben so nebenbei mit erledigt. Eine Zahnarztpraxis funktioniert wie eine kleine Firma. Sie agiert in einem marktwirtschaftlichen System, hat einen Geschäftsplan, durchläuft Entwicklungsphasen. Sie akquiriert (neue Patienten), kooperiert (mit anderen Ärzten) und restrukturiert sich (z. B. wenn aus einer Einzel- eine Doppelpraxis wird). Als Firma betreibt sie Personalmanagement, Marketing und PR. Sie strebt nach Gewinnmaximierung und im Sinne dessen nach Imagegewinn.

All das meint Praxisführung. Und damit füllen Zahnärzte noch immer einen Großteil ihrer Zeit. Es liegt auf der Hand, sich unterstützen zu lassen. Intern oder extern – viele Wege führen zum Ziel. Wer allerdings nur zu Fuß unterwegs ist, geht wenig effizient mit seinen Kräften um …

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